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Mit 140 Einsätzen hatten die Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf in 2006 relativ viel zu tun. Wurden in Vorjahren zwar schon höhere Einsatzzahlen erreicht, so waren diese aber überwiegend auf Unwetterereignisse zurückzuführen (1997, 1998, 2002). Erschreckend ist in diesem Jahr die Zahl der Fehl- und Falschalarmierungen. Demnach ist mehr als jeder 3. Einsatz (37,14 %) auf eine Fehlalarmierung zurückzuführen. Besonders Alarme, die aus Unachtsamkeit (z.B. beim Kochen oder bei Bauarbeiten) entstehen, sind besonders ärgerlich für die Feuerwehrleute. Sie wären oftmals vermeidbar gewesen. Zu beobachten ist auch ein Anstieg der Brände. Trotz des warmen und langen Sommers waren dagegen nur wenige Flächenbrände zu vermelden. Auffällig ist die Zahl von 9 Bränden in Wohnungen und Kellerräumen. Wären diese Feuer nicht frühzeitig bemerkt worden, hätte es teilweise tragisch ausgehen können. In einem Fall verhinderte ein Rauchmelder schlimmeres. Es empfiehlt sich, in jeder Wohnung Rauchmelder zu installieren. Sie retten im Fall der Fälle Leben! Bei fünf Verkehrsunfällen waren die Feuerwehren im Einsatz. Dabei waren dreimal eingeklemmte Personen zu befreien. Ein Unfall auf der A2 forderte 3 Tote und sorgte für eine große psychische Belastung der Einsatzkräfte. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Feuerwehren ein breites Spektrum an Einsätzen zu bewältigen hatten. Das Löschen von Bränden, die Rettung von Menschen aus Notlagen (bei Verkehrsunfällen oder fest steckenden Aufzügen), die Sicherung von Veranstaltungen und das Abwenden von Gefahren für die Umwelt (z.B. bei Ölschäden) waren ebenso vertreten wie das Beseitigen von Sturm- und Wasserschäden und die Rettung von Tieren. Hoffen wir, dass wir 2007 von großen Einsätzen verschont
bleiben und immer wieder gesund zu unseren Familien zurückkehren.
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