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142 Mal rückten die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf im Jahr 2007 aus. Die Anzahl der Einsätze blieb somit auf Vorjahresniveau. Zwei Unwetterereignisse trafen die Samtgemeinde: im Januar schlug der Orkan "Kyrill" zu, im Mai standen nach einem heftigen Gewitterguss mehrere Keller und Straßen unter Wasser. Daraus resultiert auch die hohe Zahl von 67 Hilfeleistungen. Für die kommenden Jahre ist sicherlich mit einem Anstieg der unwetterbedingten Einsätze zu rechnen. Die Erwärmung des globalen Klimas macht auch vor der Samtgemeinde Nenndorf nicht halt. Zurückgegangen ist die Zahl der Fehl- und Falschalarme. Mit 39 liegt sie aber immer noch über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Und wieder fällt auf, dass viele der Alarme durch Unachtsamkeit (Bauarbeiten, Kochen) entstanden. Hier sind die Betreiber gefordert, ihre Mitarbeiter und Handwerker besser einzuweisen. Die Zahl der Brände fiel in 2007 erfreulich niedrig aus. Hingegen führten einige Einsätze wieder auf die A2. Wieder kam es zu schweren Unfällen mit verletzten und toten Personen. Hier gilt es seitens der Politik einzugreifen. Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung wurde der erste Schritt bereits getan, aber ein dauerhaftes Überholverbot für Lkw ist auf dem hügeligen Streckenabschnitt im Schaumburger Land unbedingt erforderlich. Hoffen wir, dass die Feuerwehren in 2008 von größeren Einsätzen verschont bleiben und dass die Einsatzkräfte immer gesund nach Hause zurückkehren.
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