RIEPEN. Die Feuerwehren Riepen und Barsinghausen haben sich in Riepen zu einer gemeinsamen Übung getroffen. Angenommen wurde, dass es nach Arbeiten an einer Gasleitung zu einer Explosion gekommen ist. Ein Brand hatte sich im Keller und durch ein Treppenhaus auch im Dachbereich ausgebreitet. Zwei Personen wurden vermisst. Das Fahrzeug aus Barsinghausen setzte sofort einen Trupp unter Atemschutz ein, um in den Keller vorzudringen. Weitere Kräfte bauten eine Wasserversorgung von einem Hydranten auf. Doch bis diese Leitung fertig war, musste das Feuer mit Wasser aus dem Tank des Fahrzeuges bekämpft werden. Im Keller konnten die Feuerwehrleute eine Gasflasche bergen und den Verletzten retten. Die Gasflasche wurde vor dem Gebäude gekühlt, um eine weitere Explosion zu verhindern.

Die Feuerwehr Riepen rüstete sich ebenfalls mit Atemschutz aus und begab sich zur Personensuche in das Dachgeschoss. Der Verletzte wurde schnell gefunden, konnte jedoch nicht mehr durch das Treppenhaus herab gebracht werden. So wurde an einem Fenster eine Leiter aufgestellt, und die Person hinab gelassen. Anschließend wurde auch hier das Feuer bekämpft.

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Riepen, Frank Sonntag, mitteilte, lief die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren sehr gut. Die gestellten Aufgaben konnten in angemessener Zeit gelöst werden. Dabei hatten die Feuerwehrleute für eine sehr realistische Darstellung gesorgt. Der Keller war stark verqualmt und auch die beiden Dummies hatten mit 90 und 100 Kilogramm ein mehr als realistisches Gewicht.

Bei einer Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Riepen wurden dann noch letzte Details geklärt. Sicherlich wird solch eine Übung noch einmal stattfinden.

Sicherung einer verletzten Person kurz bevor diese über eine Leiter gerettet wird.
   
   
Wiederbelebung einer "Opfers" mit Atemstillstand. 1. Hilfe wird regelmäßig geübt.
Eine Gasflasche wird aus dem brennenden Gebäude geborgen und ins Freie gebracht.
 
 
Text und Fotos: Marco Thiele
 

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