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HELSINGHAUSEN. Die Kinder im Kindergarten Helsinghausen
können nun beruhigt ihren Mittagsschlaf halten. Mitglieder der örtlichen
Feuerwehr brachten in den Räumen Rauchmelder an, die bei einem Feuer mit
einem lauten Ton Alarm schlagen.
Die größte Gefahr bei einem Wohnungsbrand geht vom giftigen Rauch aus, der
beim Verbrennen verschiedenster in der Wohnung verwendeter Kunststoffe
entsteht. So sind die meisten Opfer nicht durch das Feuer direkt, sondern
durch die dabei entstehenden Gase zu beklagen.
Da diese Gase hochgiftig sind, ist die Gefahr während des Schlafs am
Höchsten. Die Schornsteinfeger des Kehrbezirks haben daher der Samtgemeinde
Nenndorf mehrere Rauchmelder, die in den Kindergärten montiert werden
sollen, gespendet.
Zusammen mit dem Schulklassenbetreuer Frank Schröder und dem Leiter des
Ordnungsamtes Kurt Junior wurde der Kindergarten in Helsinghausen besucht.
Zusammen wurden die günstigsten Orte ermittelt. Ralf Wittkugel und Marko
Müller brachten die Rauchmelder umgehend an und testeten sie auf ihre
Funktion.
Die Leiterin des Kindergartens, Heidi Feuerhake, freute sich über das
Geschenk, das die Betreuer jetzt frühzeitig vor Gefahren warnt. Schon vorher
wurde mit den Kindern besprochen, was bei einem Feuer zu tun ist, aber die
Rauchmelder geben noch mehr Sicherheit.
Da die Experten der Feuerwehr nun schon einmal zu Besuch waren, wurde gleich
eine Evakuierung geübt. Diese hat vorbildlich funktioniert. Die Kinder waren
sehr diszipliniert und gingen in aller Ruhe zusammen mit den Betreuerinnen
zum Sammelplatz auf der anderen Straßenseite.
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