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BAD NENNDORF. Erneut standen die zahlreichen
Fehlalarmierungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 34
Mal mussten die Männer und Frauen der Feuerwehr umsonst ausrücken.
Wie schon im Jahr zuvor wurde die Feuerwehr häufig grundlos durch
automatische Brandmeldeanlagen alarmiert. Von den 34 Fehlalarmierungen
gingen 17 auf das Konto technischer Defekte und immerhin 15 Mal lösten die
Brandmeldeanlagen Alarm aus, weil Handwerker staubten oder Wasserdampf die
Feuermelder irritierten.
Im vergangenen Jahr feierten die Feuerwehrleute das 125-jährige Bestehen der
Ortsfeuerwehr. Die Kameraden sichteten alte Unterlagen aus dene vergangenen
Jahrzehnten und präsentierten den zahlreichen Gästen während eines
festlichen Kommersabends die Bilder und Anekdoten.
Die Ausrüstung der Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr um diverse notwendige
Gerätschaften ergänzt. Für das Jahr 2006 steht die Auslieferung des neuen
Einsatzleitwagens an, der den 22 Jahre alten Eigenbau ersetzen wird.
Der Zugführer Ernst Juretzka berichtete von einem intensiven
Übungsgeschehen. Um die Aufgaben der Feuerwehr - Brandbekämpfung und
Hilfeleistung - erfüllen zu können, ist ein stetiges Üben erforderlich. Von
brennenden Papierkörben bis zu Großbränden, von voll gelaufenen Kellern bis
zu schweren Verkehrsunfällen reicht die Palette der Aufgaben, welche die
Feuerwehr für den Bürger übernimmt.
Ehrungen und Beförderungen
Franziska Otto wurde aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die aktive
Mannschaft übernommen. Der Gemeindejugendwart Frank Blume überreichte ihr
als Dank und Erinnerung das Traditionsabzeichen der Deutschen
Jugendfeuerwehr. Vom stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde sie
anschließend zur Feuerwehrfrau befördert.
Für langjährige aktive Mitgliedschaft wurden mit Ehrenzeichen des Landes
Niedersachsen und des Landesfeuerwehrverbandes geehrt:
| Framz Mai |
50 Jahre |
| Günther Behrens |
50 Jahre |
| Heinrich Schweer |
40 Jahre |
| Helge Pätschke |
25 Jahre |
Der ehemalige Ortsbrandmeister Friedel Engelking wurde aus
dem aktiven Dienst verabschiedet, da er die gesetzliche Altersgrenze
erreicht hat. Er wechselt nun in die Altersabteilung und steht so mit seiner
Erfahrung weiterhin zur Verfügung.
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