RIEHE. Einsätze, Übungen, Wettbewerbe, Ausbildungsdienste und Tätigkeiten für die Dorfgemeinschaft prägten das abgelaufene Dienstjahr der Feuerwehr Riehe. Dabei waren sowohl die Aktiven, wie auch die Jugendfeuerwehr und die Seniorengruppe sehr aktiv.

In seinem Jahresbericht ging der Ortsbrandmeister Jürgen Arendt sehr detailliert auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres ein. Bei acht Einsätzen mussten die Feuerwehrleute ihr Wissen in die Praxis umsetzen. Besonders spektakulär war ein Verkehrsunfall im Juli, als ein Jugendlicher mit dem Auto des Großvaters einen Garten verwüstete und anschließend flüchtete. Die Feuerwehr beseitigte anschließend das ausgelaufene Öl.

Um für Einsätze gerüstet zu sein, wird immer wieder geübt. Bei verschiedenen Einsatzübungen stellte man sich verschiedenen Szenarien. Besonderes Augenmerk legten die Verantwortlichen auf die Menschenrettung und die Brandbekämpfung. Da es hierbei immer auf gut funktionierende Teamarbeit ankommt, beteiligten sich auch umliegende Feuerwehren an den Übungen.

Praxis ist die eine, Theorie die andere Seite. Daher brachten die Rieher Aktiven in den Wintermonaten ihr theoretisches Wissen auf den Stand. Die physikalischen und chemischen Vorgänge beim Verbrennungsvorgang und Rechtgrundlagen für die Feuerwehren waren nur einige Themen, mit denen man sich befasste.

Sehr erfolgreich war die Wettbewerbsgruppe. Hervorzuheben sind ein zweiter Platz bei den Gemeindewettbewerben in Ohndorf und ein 7., 8. und 13. Platz bei den Kreiswettbewerben in Bad Nenndorf.

Jugendwart Andreas Renner berichtete ebenfalls von Erfolgen bei Wettbewerben. Bei den Gemeindewettbewerben peilte man die Titelverteidigung an, musste sich aber mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Kreisjugendwart Frank Lohmann und Marktbereichsleiter bei der örtlichen Sparkasse trieb die Motivation für dieses Jahr nach oben. Startet Riehe dieses Jahr mit zwei Gruppen beim Gemeindewettbewerb und wird eine Gruppe mit 1.400 oder mehr Punkten Meister, gibt es eine große Überraschung. Da das gleiche Angebot auch andere Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde erhalten haben, ist mit einem spannenden Wettbewerb zu rechnen.

Beförderungen

Nach dem Besuch der erforderlichen Lehrgänge und der vorgeschriebenen Mindestdienstzeit, wurde Jugendwart Andreas Renner durch den Gemeindebrandmeister Uwe Blume zum Löschmeister befördert. Einen weiteren Stern für seine Schulterstücke erhielt Carsten Riechert. Er ist nun Hauptlöschmeister.

Sarah Blume und Hendrik Wille besuchten den Truppführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Celle. Jürgen Arend beförderte die beiden daraufhin zu Hauptfeuerwehrleuten.

Ehrungen

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote hatte die ehrenvolle Aufgabe, zwei verdiente Mitglieder der Feuerwehr Riehe für lange Mitgliedschaft auszuzeichnen. Fritz Frevert und Fritz Volker erhielten die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes für 40- und 50-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr.

Der Ortsbrandmeister ernannte den sichtlich überraschten Otto Bremer zum Ehrenmitglied.

 
 
Text und Fotos: Marco Thiele    
 

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