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RIEPEN. Über Riepen sind zwei Flugzeuge kollidiert und
abgestürzt. Zahlreiche Gebäude brennen oder sind einsturzgefährdet. Da die
örtlichen Kräfte nicht ausreichen, wird die zufällig in Bad Nenndorf
anwesenden Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd des Landkreises Hildesheim
alarmiert.
So lautetet das Szenario einer Übung, das von den Feuerwehren Riepen,
Ohndorf und Horsten und der Federführung von Friedhelm Möller ausgearbeitet
wurde. Die vier Züge der Bereitschaft wurden demnach zwei Einsatzstellen
zugewiesen. Einmal galt es in einem Gebäude nach vermissten Personen zu
suchen und ein Feuer zu löschen. An der zweiten Einsatzstelle waren große
Trümmerteile abgestürzt und hatten ein Wäldchen in Brand gesetzt. Verletzte
Personen befanden sich noch in den Trümmern und auf dem Gelände. Sie wurden
alle durch das vorrückende Feuer - dargestellt durch die Kinderfeuerwehr
Riepen - bedroht. Für beide Einsatzstellen galt es, zuerst die Menschen zu
retten und eine Wasserversorgung von der Rodenberger Aue aufzubauen. Für die
Wasserversorgung wurden ungefähr 4.000 Meter Schläuche verlegt.
Die Übung diente in erster Linie dazu, die Zusammenarbeit
zwischen der Ortswehren aus verschiedenen Städten und Gemeinden zu proben.
Weiterhin ist bei solch großen Schadenslagen die Einsatzleitung besonders
gefordert. Die Koordination der einzelnen Einheiten erfordert ein hohes Maß
an Erfahrung und Wissen. Für die örtlichen Feuerwehren, die mit etwa 40
Personen die Übung unterstützten, ergaben sich wichtige Erkenntnisse. Sollte
es im Ernstfall nötig sein, aus der Rodenberger Aue Wasser zu fördern,
stehen jetzt genaue Informationen über die Vorgehensweise zur Verfügung.
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