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Waltringhausen. Durch die steigenden Öl- und Gaspreise
schaffen sich immer mehr Hauseigentümer mit Feststoff befeuerte Heizgeräte
wie Kaminöfen an. Doch so mancher verbrennt falsches oder noch nicht
abgelagertes Holz in seinem Ofen. Dadurch lagert sich Ruß im Schornstein ab,
der im schlimmsten Fall zu einem Schornsteinbrand führt.
In der Samtgemeinde Nenndorf sind im letzten langen Winter vermehrt
Schornsteinbrände aufgetreten. Die Tätigkeit der Feuerwehr beschränkt sich
dabei normalerweise auf die Sicherung des Gebäudes und der Nachbarschaft bis
der örtliche Schornsteinfeger mit seinem Kehrgerät eintrifft und den
brennenden Ruß aus dem Schornstein fegt. Durch
Abwesenheiten können allerdings bei besonders heftigen Bränden Verzögerungen
auftreten, die zu stärkeren Gefährdungen des betroffenen Gebäudes führen.
Der für Helsinghausen und Kreuzriehe zuständige Bezirksschornsteinfeger
Rainer Britz hat nun der Freiwilligen Feuerwehr Helsinghausen/Kreuzriehe ein
neues Kehrgerät gespendet. Damit kann die Feuerwehr schon vor dem Eintreffen
des Schornsteinfegers bei Bränden mit dem Kehren des Schornsteins beginnen.
Ortsbrandmeister Markus Brandt und sein Stellvertreter Frank Schröder nahmen
die Spende durch Rainer Britz entgegen und bedankten sich mit einem
Blumenstrauß und einem Getränk für den Feierabend.
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Ortsbrandmeister Markus Brandt (links) und Frank
Schröder bedanken sich bei Rainer Britz für das
Kehrgerät. |
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