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Umstellung auf digitale Alarmierung hat begonnenHaste. Mit der Ortsfeuerwehr Haste hat in der Samtgemeinde Nenndorf die Umstellung auf die digitale Alarmierung begonnen. Im Zuge eines Dienstabends wurden die neuen digitalen Meldeempfänger (DME) durch den Gemeindebrandmeister Uwe Blume und Ingo Tomann - Angestellter der Firma, über die die Geräte beschafft und programmiert wurden, und Mitglied der Feuerwehr Bad Nenndorf - übergeben. Die bisherige Auslösung der Funkmeldeempfänger und Sirenen erfolgte über eine spezielle Tonfolge, die über den normalen Sprechfunkkanal gesendet wurde. Dieses hatte jedoch zur Folge, dass während einer Alarmierungssequenz - die Alarmschleifen mussten nacheinander ausgelöst werden - kein Sprechfunkverkehr möglich war. Gerade bei größeren Schadenslagen wie Unwetterereignissen oder Großbränden, hat dieses zu Verzögerungen und zerstückelten Nachrichten geführt. Mit der neuen Technik, wird die Alarmierung vom Sprechfunk getrennt, sodass nun beides parallel möglich ist. Weiterhin können die Alarmschleifen jetzt gleichzeitig ausgelöst werden. Ebenso werden mit der neuen Technik Textnachrichten auf die DME der Führungskräfte versandt. So wissen diese schon bei Alarmierung, wo sich der Einsatzort befindet und welche Schadenlage vorliegt. Der Landkreis Schaumburg hat die Infrastruktur für die digitale Alarmierung aufgebaut. Die Städte und Gemeinden stellen nun nach und nach um. Bis Ende 2008 soll der Wechsel von analoger auf digitale Technik abgeschlossen sein. Die Samtgemeinde Nenndorf hat in diesem Jahr 111 digitale Meldeempfänger beschafft. Zuerst werden die Feuerwehren Bad Nenndorf, Haste, Horsten, Riepen und Waltringhausen umgestellt. Im nächsten Jahr folgen die Wehren Helsinghausen/Kreuzriehe, Hohnhorst, Ohndorf, Rehren und Riehe. Der Sprechfunk wird vorerst weiter mit der analogen Technik
aus den 70er-Jahren betrieben. Die Vorbereitungen für die Einführung des
digitalen Sprechfunks laufen in Niedersachsen jedoch schon auf Hochtouren.
Im Frühjahr 2008 soll in der Polizeidirektion (PD) Lüneburg der Betrieb
aufgenommen werden. Die flächendeckende Einführung soll dann 2010
abgeschlossen sein. (Quelle: Feuerwehr Jorunal 08/2007, Seite 26).
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