Feuerwehr Riepen: Die Stütze der Dorfgemeinschaft

Riepen. Ohne die ehrenamtlichen Brandschützer wäre vieles im dörflichen Miteinander nicht möglich. Das wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Riepen wieder einmal deutlich. Jugendarbeit, Osterfeuer, Blutspenden, Aufstellen des Weihnachtsbaumes: Die Feuerwehr Riepen ist immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, für die Gemeinschaft einzustehen. Und nebenbei ist sie Tag und Nacht - 365 Tage im Jahr - bereit, im Ernstfall uneigennützig Hilfe zu leisten.

Ortsbrandmeister Friedhelm Möller berichtete wieder einmal von einem ereignisreichen Jahr. Osterfeuer und Blutsspenden wurde ausgerichtet, der Weihnachtsbaum an der Bushaltestelle aufgebaut, ein Preisdoppelkopf organisiert und das Erntefest veranstaltet. Weiterhin galt es, den 5-jährigen Geburtstag der Kinderfeuerwehr zu feiern. Bei wunderschönem Wetter nahmen viele Riepener Bürger an der Feier teil.

Aber natürlich konnte Möller auch von zahlreichen feuerwehrspezifischen Ereignissen berichten. Es galt sieben Einsätze zu absolvieren: eine lange Ölspur, die sich durch mehrere Orte zog, ein Verkehrsunfall und fünf Fehlalarme. Ebenso nahmen die Feuerwehrleute an zwei Übungen der Kreisfeuerwehrbereitschaft und der Samtgemeindeübung im eigenen Ort teil. Insgesamt 127 Einsatzkräfte rückten an, als es im Mai hieß: "Feuer im Schmiedegasthaus Gehrke". Ziel der Übung war, den erarbeiteten Alarmplan zu proben. Dabei konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden (mehr).

Dirk Mehring, stellvertretender Ortsbrandmeister, stellte den Anwesenden Gästen die Feuerwehr und deren Aufgaben vor und berichtete von den zahlreichen Ausbildungsdiensten in Theorie und Praxis. Auf 256 Stunden summierten sich die Dienste, bei denen verschiedenste Themen wie Vogelgrippe, Atemschutz, 1. Hilfe oder Retten und Selbstretten behandelt wurden. Zur praktischen Umsetzung wurden immer wieder Einsatzübungen durchgeführt.

Die Jugendarbeit im Dorf kann sich sehen lassen. Jugendwart Bastian Breves berichtete von 45 Dienstabenden. Auch die 11 Jugendlichen der Feuerwehr beschäftigen sich mit feuerwehrtechnischen Themen. Aber natürlich steht auch viel Spiel und Spaß im Vordergrund. So fuhren die Jungen und Mädchen ins Zeltlager. Eine Woche wurde in Lauenhagen ohne Eltern gezeltet. Doch obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, machte es allen doch sehr viel Spaß.

Spaß hatten auch die 18 Mitglieder der Kinderfeuerwehr, wie deren Leiterin Alexandra Niemann berichtete. Alle 14 Tage treffen sich die Kinder und lernen viel über die Feuerwehr und vieles zu ihrer eigenen Sicherheit. Themen wie Notruf, Verhüten von Feuer und das Anlegen von Verbänden stand auf dem Programm. Weiterhin wurde viel gebastelt, eine Rallye im Dorf durchgeführt und an Veranstaltungen zusammen mit anderen Kinderfeuerwehren teilgenommen. Höhepunkt des Jahres war natürlich der 5-jährige Geburtstag, der im Mai groß gefeiert wurde (mehr).

Wahlen

Zum Gerätewart wurde Reinhard Gehrke gewählt. Sicherheitsbeauftragter ist Udo Summe.

Ehrungen und Beförderungen

Nach absolvierter Truppmann-Ausbildung wurde Nina Summe zur Feuerwehrfrau befördert. Udo Summe und Marc Vergato beförderte Friedhelm Möller zu Hauptfeuerwehrmännern. Weiterhin ehrte Möller zwei fördernde Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft. Waldemar Sonntag unterstützt die Feuerwehr seit nunmehr 25 Jahren. Friedrich Laeseke ist bereits seit 50 Jahren treuer Förderer der Wehr.

 

Befördert: Friedhelm Möller (v.l.) mit Marc Vergato, Udo Summe und Nina Summe

Geehrt: Ortsbrandmeister (v.l.) mit Friedrich Laeseke und Waldemar Sonntag
 
 
Text und Fotos: Marco Thiele    
 

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