Feuer in Abbruchhaus

Hohnhorst. Solch eine Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage. In Hohnhorst bestand für die Feuerwehren die Möglichkeit, in einem Abbruchhaus realistisch zu üben. Niemand brauchte Rücksicht auf Beschädigungen oder Wasserschäden zu nehmen.

Mit dem Stichwort "starke Rauchentwicklung" wurden die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste und Rehren A/R in die Hohnhorster Mühlenstraße gerufen. Nachbarn hatten Rauch gesehen, der aus den Gebäude aufstieg. Im Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt des angenommenen Brandausbruchs fünf Personen. Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Hohnhorst erkundete die Lage und setzte sogleich einen Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung ein. Weitere Kräfte stellten die Wasserversorgung aus einem Hydranten her. Die ebenfalls anrückenden Wehren aus Haste und Rehren A/R stellten eine weiter Wasserversorgung her und unterstützten bei der Personensuche. Im Verlauf der Arbeiten stellte sich heraus, dass die eingesetzten Kräfte nicht ausreichten. So alarmierte die Einsatzleitung auch die Feuerwehr Helsinghausen/Kreuzriehe. Diese kam mit zusätzlichen Atemschutztrupps und einem Logistikanhänger für dem Atemschutz an den Einsatzort.

Während der Rettung im Gebäude - so ein Szenario der Übung - stürzte plötzlich eine Wand ein und begrub zwei Feuerwehrleute unter sich. Da die Verschütteten nicht mehr auf Funksprüche reagierten, wurde sofort ein Rettungstrupp in das Gebäude geschickt. Dieser konnte die Vermissten zügig finden und aus ihrer misslichen Lage befreien.

Weitere Trupps gingen zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und auch von außen löschten die Wehren aus Haste und Rehren A/R das angenommene Feuer.

In einer Nachbesprechung ließen die beteiligten Führungskräfte und Gemeindebrandmeister Uwe Blume den Ablauf noch einmal Revue passieren und sprachen jede getroffene Entscheidung noch einmal durch. Ingesamt betrachtet verlief die Übung zufrieden stellend. Die einzelnen Aufgaben, wie das Durchsuchen von verqualmten Räumen oder die Menschenrettung, wurden erfüllt. 

 

 
Text und Fotos: Marco Thiele    
 

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