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Sie freuen sich auf eine schöne Currywurst, frisch aus der eigenen Friteuse. Voller Vorfreude erhitzen Sie das Fett und legen die leckere Wurst hinein. Da klingelt das Telefon. Das wird der wichtige Anruf sein, auf den Sie seit einigen Tagen warten. Sie gehen zum Telefon und nehmen ab. Doch es ist Ihre Freundin und Sie haben sich viel zu erzählen. Nach einiger Zeit sind die wichtigsten Themen besprochen und Sie erinnern sich an die Currywurst. Mit knurrendem Magen beenden Sie das Gespräch - natürlich nicht ohne das nächste Treffen zu vereinbaren - und gehen wieder in die Küche. Der Schreck fährt Ihnen in die Glieder! Flammen züngeln aus dem Topf und kokeln schon die Hängeschränke an. In Ihrer Hektik und aufkommenden Panik greifen Sie zum Wasserglas und gießen es in die Flammen. Doch das hätten Sie besser nicht getan...
Nachdem das Wasser in das brennende Fett gegossen wurde, kommt es sofort zu einer gewaltigen Stichflamme. Da das brennende Fett leichter als Wasser ist, vermischt es sich nicht. Das Wasser berührt sofort den heißen Boden der Friteuse und verdampft schlagartig. Ein Liter Wasser ergibt 1.700 Liter Wasserdampf! Durch diese plötzliche Expansion werden brennende Fetttröpfchen mit in die Luft gerissen. Und nun stellen Sie sich vor, Sie stehen dem Feuerball im Weg. Um eine brennende Friteuse zu löschen schließen Sie einfach den Deckel oder verwenden Sie eine Löschdecke. Ist kein Sauerstoff mehr vorhanden, geht dem Feuer die "Luft" aus. |
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