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Früher waren auf den höchsten Gebäuden einer Stadt - also den Kirchtürmen - Wachleute postiert, die im Falle eines Feuers Alarm schlugen. Entweder mit der Feuerglocke oder speziellen Feuerhörnern. Noch vor wenigen Jahrzehnten konnte es sein, dass zu einem Feuer mit einem Feuerhorn alarmiert wurde. In den Dörfern fuhr dann beispielsweise der Ausrufer mit seinem Fahrrad durch die Straßen und blies in das Horn oder bediente eine Handsirene. Bald schon wurden aber überall Sirenen installiert, die bei Feuer und bei Luftangriffen ausgelöst werden konnten. Die Auslösung erfolgte entweder per Funksignal oder durch das Drücken des Feuermelders. Heute werden Feuerwehrleute auf zwei Arten alarmiert:
Das Signal zur Alarmierung wird von der Feuerwehr-Einsatzleitstelle in Stadthagen veranlasst. Wenn Sie die Notrufnummer 112 wählen, erreichen Sie einen der dortigen Mitarbeiter, der über eine spezielle Software die Rettungskräfte alarmiert. Im August 2007 wurden die ersten Feuerwehren auf die digitale Alarmierung umgestellt. Die bisherige analoge Alarmierung erfolgte über den normalen Sprechfunkkanal. Während einer Alarmierungssequenz (jede Alarmschleife wurde nacheinander ausgelöst) war kein Sprechen möglich. Besonders bei größeren Schadenlagen wie Unwettern oder Großbränden hat dieses oftmals zu Verzögerungen und verstümmelten Meldungen geführt. Mit der digitalen Technik sind die Kanäle nun getrennt. Ferner können mehrere Alarmschleifen gleichzeitig ausgelöst werden und Führungskräfte erhalten eine Textnachricht auf das Display des "Piepsers". So können diese gleich erkennen, wo der Einsatzort sich befindet und was anliegt. Probealarmierung von SirenenJeden ersten Sonnabend im Monat ab 12.00 Uhr (neu ab 06.01.2007) werden die Sirenen in der Samtgemeinde Nenndorf (und anderen Städten und Gemeinden im Landkreis Schaumburg) zu Testzwecken ausgelöst. Nur so können eventuelle Defekte erkannt werden. |
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