Der Schlauchwagen in der Samtgemeinde Nenndorf ist ein Eigenbau, der aber für unsere ländliche Gegend absolut notwendig ist. Bei Bränden außerhalb geschlossener Ortschaften ist es oftmals ein weiter Weg von der nächsten Wasserentnahmestelle bis zum Brandort. Um nun schnell das Schlauchmaterial zu verlegen, bietet sich ein Schlauchwagen an. In ihm sind die Schläuche nicht aufgerollt, sondern liegen in speziellen Behältern. Das Auto kann losfahren und die Schläuche rollen sich alleine ab.
Mittlerweile gibt es nur noch Schlauchwagen in der Norm, die 2000 m B-Schlauch (100 Stück) an Bord haben. Daher entscheiden sich viele Gemeinden für Fahrzeuge, die vielseitig eingesetzt werden können und dann echte Nachschubfahrzeuge sind, die nicht nur Schlauchmaterial liefern, sondern je nach Anforderung Material an die Einsatzstelle bringen.

Als die Feuerwehr Hohnhorst ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug bekam, wurde der alte Ford Transit nicht verschrottet. Dank der guten Pflege war er noch soweit in Schuss, um ihn als Schlauchwagen einzusetzen. Nach einem Umbau verrichtet er nun seine Dienste in Horsten. Allerdings sind die Jahrzehnte nicht spurlos an dem Gefährt vorüber gegangen. Das Anlassen erfordert schon ein wenig Geschick und auch das Getriebe ist nicht mehr ganz so einfach zu betätigen.

     
     

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