Jedem Feuerwehrmitglied muss ein bestimmtes Grundwissen vermittelt werden, damit er seine Tätigkeit sicher durchführen kann. Dieses Wissen kann dann, je nach Engagement des Mitglieds, mit Speziallehrgängen erweitert werden.

.: Lehrgänge in der freiwilligen Feuerwehr (Auszug)
Lehrgang Inhalte Ausrichter
Truppmannausbildung Teil 1
Zentraler Lehrgang und Vermittlung der allgemeinen Kenntnisse wie z.B. Rechtsgrundlagen, Fahrzeug- und Gerätkunde, Baukunde.

Teil 2
Fortsetzung von Teil 1 auf Ebene der Orts- und Gemeindefeuerwehr. Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und Ausbildung am vorhandenen Gerät.

Landkreis
Sprechfunker Unterweisung in den BOS-Sprechfunk. Voraussetzung für weitere Lehrgänge. Landkreis
Maschinisten Ausbildung an Pumpen und anderen motorgetriebenen Geräten. Landkreis
Atemschutzgeräteträger Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Voraussetzung: Sprechfunkerlehrgang. Landkreis
Truppführer Da die Truppführer oftmals ganz vorne mit dabei sind, müssen Sie besonders ausgebildet sein. Sie sind sozusagen die Augen des Gruppenführers und müssen besondere Gefahren erkennen und melden. Land
Gruppenführer Die Ausbildung zum Gruppenführer dauert zwei Wochen und setzt die Ausbildung zum Truppführer, Sprechfunker und einen weiteren technischen Lehrgang voraus. Es wird die Befähigung zum Führen einer Löschgruppe vermittelt. Land
Zugführer An die Führer von Löschzügen werden besondere Anforderungen gestellt. Daher dauert diese Ausbildung auch zwei Wochen und legt besonderen Schwerpunkt auf die taktische Ausbildung. Land

Daneben finden noch mehr Lehrgänge auf Landesebene statt, die sich mit Spezialthemen (z.B. Gefahrgut, technische Hilfeleistung) befassen. Die Kosten für die Ausbildung übernimmt die Gemeinde. Der Arbeitgeber hat die Feuerwehrmitglieder für Aus- und Fortbildungsveranstaltungen freizustellen, sofern dem keine "besonderen Interessen" des Arbeitgebers entgegen stehen (§ 11, Abs. 1, NBrandSchG).

Nach den Lehrgängen wird in der eigenen Ortsfeuerwehr die Ausbildung fortgesetzt. Theoretische Ausbildung, praktische Ausbildung am Geräte und Einsatzübungen sollen das in den Lehrgängen erworbene Wissen festigen und ausbauen. Dieses dient der Sicherheit der Feuerwehrleute und schließlich auch der Sicherheit jeden einzelnen Bürgers.

     
     

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